Der Wald… die Dunkelheit… die Spannung….

Diese Aufgabe war mein Highlight. Auf sie freute ich mich am meisten. Einerseits, weil ich den Partner schon kannte, ein alter Bekannter, mit dem ich ein paar mal was hatte, sich daraus aber mehr eine körperliche Beziehung entwickelt hat, andererseits weil das Setting total spannend ist. Danke an dieser Stelle für die tolle Anregung @kari.

Mein Bekannter war sofort Feuer und Flamme, am liebsten wäre er sofort als ich ihm davon berichtete, in den Wald gefahren. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude und so vertröstete ich ihn. Allerdings suchten wir uns gemeinsam ein Plätzchen im Wald aus. Wichtig war, einfach zu finden (auch nachts) und eine Parkmöglichkeit die von der Straße nicht einsehbar war. Schließlich wollten wir nicht, dass jemand des nächtens die Polizei informiert wegen zwei dubiosen Autos im Wald:). Die Stelle war einigermaßen schwierig zu finden, aber nach einer Stunde wurden wir fündig. Ich war zufrieden, der Baum war nicht zu dick aber auch nicht zu dünn, er war genau richtig, die Stelle, vielleicht zwei Meter neben dem Weg, hinter Büschen gut versteckt aber auf leicht zu finden. Allerdings war es wohl unwahrscheinlich, dass nachts jemand durch den Wald spaziert. Aber man weiss ja nie. Mein Bekannter legte zusätzlich zwei dicke Äste an den Wegrand in Form eines X-es, so dass er auf keinen Fall die Stelle verpassen konnte.

Wieder an den Autos sprachen wir den Ablauf nochmals durch. Wir einigten uns auf die spooky Uhrzeit 0:00 Uhr. Allerdings wollte er, dass ich mindestens eine Stunde vorher mit verbundenen Augen alleine am Baum gefesselt wartete. Er wollte, dass ich die Erfahrung wenn dann richtig machte. Schliesslich einigten wir uns auf 45 min. (ich kann schlecht bei sowas verhandeln) und die Augen verbunden, wenn ich das mit Fesseln schaffte. Die Schlüssel für meine Handschellen nahm er gleich mit.

Glücklicherweise war die Woche ja sehr bewegt, so dass ich relativ wenig über das kommende nachdenken konnte. Aber freitags war ich dann doch nervös. Ich versicherte mich ungefähr hundertmal per Whatsapp, dass er auch wirklich kommen würde und dass er auf garkeinen Fall die Schlüssel vergessen sollte. Seine Antworten waren entspannt. Scheinbar schien ihn das weniger zu jucken als mich, klar, er würde ja nicht von der Feuerwehr gerettet werden müssen. um kurz vor 10 Uhr ging ich nochmal ausgiebig duschen. Schliesslich wollte ich ja eine saubere Waldfee sein. Mein Outfit war einfach und leicht. Ein sehr kurzer, aber weiter Mini Rock, den er leicht hochschieben kann und dazu ein Tank Top. Keine Unterwäsche. Was überhaupt nicht dazu passte waren die Schuhe. Ich wählte alte Sportschuhe, einfach weil ich darin guten Halt hatte und meine guten Schuhe im Wald nicht dreckig machen wollte. Schnell noch eine Stofftasche, die Handschellen und die Augenbinde einpackt und los geht die Tanja.

Die Fahrt war naja, ich war meganervös. Keine Ahnung warum. Als ich den Wagen parkte, war es kurz vor 11 Uhr. Er war noch nicht da. Und mein Bauch sagte mir, sag es ab. Das schaffst du nicht. Mit zittrigen Knien stakselte ich im Dunkeln den Wald entlang. Krass, wie bedrohlich alles wirkt. Tagsüber ein einladendes Paradis aus verschiedenen Grüntönen und Vogelgezwitscher. Nachts eine bedrohlich wirkende, ruhige Umgebung, die einen aufzufressen schien. Jedes Knacken ließ mich zusammen zucken. Ich redete mir selbst ein, dass ich mich beruhigen sollte. Folgte mir da jemand? Was war das für ein noch schwarzerer Fleck im Schwarz der Bäume? Gibt es hier Wölfe? Was passiert wenn mich eine Wildschweinherde attackiert? Was wenn der Baum der Lieblingsschubberbaum von ihnen ist? Kurz vor der Panik erreichte ich das X auf dem Boden. Ich atmete tief durch. OK!! Jetzt bist du soweit gekommen, jetzt kommt es darauf auch nicht mehr an. Ich kletterte /stolperte also an den Baum, und berührte ihn. Er war angenehm kühl, leicht moosig auf der Rinde, wieviel Uhr war eigentlich? Dummerweise hatte ich mein Handy nicht mit. Egal jetzt nur keine Memme sein. Obwohl ich innerlich zitterte, zog ich mir erst die Augenbinde auf die Stirn, rastete die erste Handschelle ein, umarmte den Baum mit einer Hand und wartete. Wieder kamen Zweifel auf. Wieder Ängste wieder Zweifel, dann kurz entschlossen die Augenbinde über die Augen, die zweite Hand um den Baum, ratsch die Handschelle war zu und ich an den Baum gebunden. Ich ging leicht zurück, streckte meine Arsch nach hinten und stellte die Beine leicht breitbeinig auf. Die Stirn lehnte ich gegen den Baum. Dann begann das warten, meine Zweifel verdrängte ich, konzentrierte mich auf die Umgebung. Vollständige Dunkelheit umgab mich, ich registrierte Gerüche, vom Baum, dem Moos, dem Wald allgemein, es roch frisch, holzig, ein bisschen nach Harz, Tannennadeln. Ich hörte Blätterrascheln, vielleicht vom Wind, vielleicht vom Boden. Leises Fiepen wie von Mäusen, oder Eichhörnchen, der Wind fuhr durch die Baumwipfel, irgendwo knarrte es. Ich spürte wie sich die Baumspitze im Wind bewegte, wie ein sanftes Wiegen, als wollte der Baum mich in den Schlaf wiegen. Und dann fühlte ich mich auf einmal frei. Verbunden mit meiner Umgebung.Die Geräusche waren nicht mehr erschreckend sondern schienen Teil von etwas ganzem zu sein, an dem ich Teilhaber war. Es fühlte sich richtig an. Ich war eins mit der Natur, eins mit mir, voll geerdet und in der Mitte. ein irres Gefühl. Ich hatte garkeine Sorge mehr, dass mich jemand anderes entdecken konnte. Im Gegenteil, ich würde ihm alles erklären können. Der Wind fuhr über meine nackten Beine und Arme, durch das Gesicht und hinterließ eine angenehme Gänsehaut. Ein unbeschreibliches Gefühl.

Zudem merkte ich wie sich mein Geist und mein Körper in dem Gefühl der Verbundenheit mit der Natur sich langsam aber sicher eingroovte auf den bevorstehenden Fick. Ich spürte in mir eine unbändige und unbeschreibliche Lust aufkommen, die ich wirklich selten erlebe. Ich wollte in dieser Kulisse befriedigt werden. Jede Phaser meiner Körpers fing an zu schreien und zu beben, ich wurde richtig ungeduldig. Was hätte ich drum gegeben jetzt eine meiner Hände frei zu haben. Ich hätte es mir selbst gemacht. Meine Nippel drückten sich durch das Tank Top, ich spürte den Stoff, intensiv wie noch nie, wie er meinen Operkörper umhüllte, wie er sich bei leichter Bewegung rieb. Die Zeit wurde Nebensache und Hauptsache gleichzeitig. Einerseits schwamm ich in meiner Gefühlswelt umher, andererseits horchten meine Sinne auf Geräusche und wartete auf meine Erlösung.

Dann hörte ich ihn. Das Rascheln und knacken passte nicht zu der vorherigen Kulisse. Es hörte sich plump, ja fast störend an. Aber es löste in mir ein Zittern aus, ich spürte meinen Lustsaft, spürte die kühle Brise noch intensiver. Das Rascheln kam näher endete irgendwo hinter mir. Die alte Geräuschkulisse trat wieder ein. Verdammt. Worauf wartete er? Ich streckte meinen Arsch noch weiter hinaus. Wiegte ihn im Wind hin und her. Mein Atem ging schnell und schwer. Alles zog, ich war kurz davor zu betteln zu flehen. Dann eine kurze Berührung wie ein Stromschlag, ich spürte wie der Minirock nach oben gezogen wurde, mein Arsch und dadurch meine Muschi lagen frei, alleine das ließ meinen Verstand, mein Herz, meine Muschi springen, ich drängte nach hinten, wollte mehr Berühung, ich war ein Bündel der Lust, bereit für alles. Alleine der Gedanke des Vögelns ließ mich leicht aufstöhnen. Dann kam der Schmerz, wie Feuer, wie ein Schwert das den Knoten durchtrennt, wie ein funke der eine Explosion aulöst, wie der Schuss der den Start bekannt gibt. Seine Hand landete fest auf meiner linken Arschbacke, ich schrie auf, stieß mit dem Kopf gegen den Baum, mein Arsch brannte, warscheinlich leuchtete er in der Dunkelheit rot wie eine Ampel. Dann die andere Backe, dann abwechselnd, schnell und fest. Dazu kam seine tiefe Stimme, die mich forderte: “ Was haben wir denn da, eine Muschi alleine im Wald. Gefällt dir das? Willst du das? Willst du meinen Schwanz?“

Ohja, ich bettelte und flehte, ganz in meiner Lust gefangen, dann nahm er mich, von hinten, im Stehen, wie ein wildes Tier. Wie es zum Wald passt. Vor meinen Augen explodierten helle Sterne, Blitze durchzogen mich, mein inneres zog sich zusammen wie ein schwarzes Loch als ich mich seinen harten wilden Stößen entgegen stemmte.

Er vögelte sich wohl die Seele aus dem Leib, jedenfalls tat er das bei mir. Er nahm mich in dieser Nacht 4 mal. Ohne mich vom Baum zu lösen. irgendwann flüsterte er dann, das er jetzt gehen würde und drückte mir den Schlüssel in die Hand. Ich war ein Bündel voller Gefühle, nass geschwitzt. Zitternd, befriedigt, ohne Körper…

Ich wartete, beruhigte mich fand den Boden wieder, fand meinen Körper wieder. Dann löste ich die Fesseln, löste die Augenbinde, wankte zum Auto und musste mich im Autositz erst mal richtig fangen bis ich heimfahren konnte. Er schrieb mir an diesem Abend noch eine ganz ganz liebe und süße Whatsapp. Gott war das eine Nacht.

Danke für diese Idee, danke für die perfekte Woche, danke Alex!

AUFGABE MEHR ALS GELÖST

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11 Antworten zu Der Wald… die Dunkelheit… die Spannung….

  1. Fortunato schreibt:

    Wahnsinnig tolle und erregende Schilderung! War eine gute Aufgabe von Kari.

    Gefällt 1 Person

  2. karimausi schreibt:

    *megagrins* und gern geschehen. Ich entnehme deiner Beschreibung, dass du viel Spaß hattest – ich glaube sogar noch mehr als ich damals – zumindest mal bis zur „Action“. Ich konnte nicht so abschalten und mit der Umgebung eins werden. Jedes Knacken hat bei mir wilde Fantasien ausgelöst und nur weil ich wusste (hoffte), dass ich nicht alleine bin, hab ich nicht nach ein paar Minuten schon nach Hilfe gerufen – und ich hab nicht so lange gewartet wie du!

    Gefällt 1 Person

  3. Mic schreibt:

    Das ist sicherlich nicht unbedingt ein Erlebnis, das man irgendwann seinen Enkelkindern stolz erzählt (wobei, manche Menschen haben da ja weniger Berührungsängste als ich *g), aber es wäre definitiv wert, erzählt zu werden!

    Grandios geschrieben und Hut ab, dass du dich überwinden konntest! Schön, dass es sich für dich „ausgezahlt“ hat :-).

    Gefällt 2 Personen

  4. derbohli schreibt:

    Mein Favorit. Super erzählt. Danke Kari für die Idee und Tanja für die Umsetzung….sehr genial.

    Gefällt 1 Person

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