Da lieg ich nun….

im dunklen Zimmer und sehe nichts. Das Fenster ist zugehängt, kein Lichtstrahl schafft es, mir ein Gefühl des Raumes zu vermitteln. Ich kenne ihn, es ist unser Schlafzimmer. Allerdings ist mein Gefühl der Orientierung verschwunden, wie lange liege ich hier schon? Der Raum könnte auch keine Wände haben. Die Zeit verschwimmt, die Dunkelheit erdrückt mich. Ich kann nicht aufstehen. Bin bin an Händen und Füßen gefesselt. Fest. Kaum eine Bewegung ist möglich, von oben ein liegendes X, nur nicht sichtbar. Es ist nicht kalt obwohl ich nackt bin. Nackt wie Gott mich schuf. Nur das leise Summen des Vibroei´s ist zu hören. Ansonsten ist es still. Still wie die Finsternis. Ich klammere mich an dieses Geräusch. Ob es im Zimmer zu hören ist? Oder höre ich es nur weil das Ei in meiner Muschi steckt? Mich von innen massiert, meine Muschi, die Schamlippen und durch die Verlängerung auch die Klitoris stimuliert. Wie lange geht das schon so? Ich weiss es nicht. Mein Zeitgefühl ist weg. In Orgasmen gemessen vielleicht 3-4 mal? Wie komme ich hierher? Warum liege ich hier?

Auf Befehl meiner besseren Hälfte. Er hat sich wieder was ausgedacht. Genau geplant, kein Detail vergessen. Wie immer. Er hat einen Hang zum Perfektionismus.  Wenig überraschend war, dass er was vor hatte. Seine Augen haben ihn verraten. Sie glühen und leuchten, wenn etwas neues kommt. Er strahlt vorher schon. Freut sich auf das was kommt. Nie wirkt er unsicher, stets eins mit dem was er tut. Er hat mich ausgezogen, komplett. Aber dabei kaum berührt. Kein Kuss, nichts. Ins Schlafzimmer geführt, wortlos auf´s Bett gedrückt. Ich war da schon willig. Diese Blicke, diese Augen. Wie sie mich mustern, meinen Körper prüfen. An meinen Nippeln hängen bleiben, meinen Venushügel auffressen. Als würde er mich berühren, mit Blicken massieren. Meine Muschi signalisierte da schon Bereitschaft. Sie schmierte sich quasi ohne Stimulation. Freute sich auf das was da kommt. Auch die Nippel stellten sich auf, wollten liebkost werden. Mein ganzer Körper vibrierte, war bereit. Dann fesselte er mich. In jeder Ecke unseres Bettes sind Fesseln angebracht. Daher das X. Ich genieße das. Ausgeliefert sein. Meine Lust wuchs. Dann griff er unter das Bett. Stellte ein Babyphone auf. Grinste. Er zauberte das Vibroei hervor, prüfte mit einem kurzen Griff an meine Muschi, ob er nach feuchten muss. Musste er nicht. Ich war bereit, bereit was neues auszuprobieren. Das Ei verschwand in mir, es füllte mich aus. Ich wollte es. Er aber platzierte erst lange und ausgiebig die Verlängerung. Genau auf meinem Kitzler. Das ist so böse, böse und gut. Dann verdunkelte er den Raum. War nicht mehr sichtbar.  Ich wartete, gebadet in meiner Geilheit, wollte anfangen. Er sprach, erklärte mir, was passieren würde. Sachlich und ruhig. War da nicht doch ein Zittern in der Stimme? Er würde jetzt das Zimmer verlassen. Das Vibroei würde er einschalten, auf der niedrigsten Stufe. Ich dürfte kein Geräusch, keinen Mucks, nicht das kleinste Stöhnen verlauten lassen. Ansonsten würde ich bestraft und die Vibration erhöht. Ohjee, ich wollte protestieren, wollte ihn zu mir holen, seinen Körper spüren ihn aufnehmen. Aber es war zu spät, er hatte den Raum verlassen, die Vibration massierte mich bereits von innen. Ich spürte sie in meiner Muschi, an meinem Kitzler. Sanft, liebevoll, angenehm. Das Gefühl wurde intensiver, breitete sich aus. Das Vibrieren eroberte mich. Wie Wasser, das langsam über den Körper läuft. Es ergriff mich. Schaltete das Denken aus. Nur Gefühle und Lust. Ich vergaß wo ich war, vergaß meine Fesselung. Ließ mich darauf ein, genoß. Spürte wie sich langsam aber sicher das Feuerwerk aufbaute. Wie es größer wurde, die Flamme Nährboden fand. Mein Becken bewegte sich fast automatisch. Verstärkte die Vibration, nährte die Flamme. Ich stöhnte auf, wollte mehr. Da war es vorbei. Die Vibration war aus. Die Tür ging auf, Licht blendete mich. Er stand als Schatten neben mir. Nur die Silhouette war zu erkennen. Ich kniff die Augen zusammen. Seine Stimme klang hart, wie eine Metallstange die die Dunkelheit durchtrennt. Ich darf nicht stöhnen, solle still sein, mich dem Fügen. Hart war sein Griff als er meine Brust ergriff. Ich drückte mich trotz allem ihm entgegen. Wollte mehr, wollte es jetzt. Ein Huschen, ein Windhauch, ein Klatschen dringt an meine Ohren. Es zieht, es brennt, es kribbelt als seine freie Hand auf meine Nippel schlägt. Er betraft mich. Klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch. War der erste Schlag noch hart aber angenehm und aufreizend, schmerzt der letzte umso mehr. Ich verstand, ruhig sollte ich sein. Die Tür geht zu. Die Vibration beginnt von neuem. Stärker als vorher. Die Brust schmerzt und brennt. Ich beiße auf die Lippen, das will ich nicht mehr. Ich werde still sein, wie er es verlangt. Die Flamme lodert wieder auf, durchfährt meinen Körper, schneller wie zu vor. Sucht die Explosion und findet sie. Ich werfe mich hin und her, so es die Fesseln zulassen. Beisse fest auf die Lippen, schnaufe laut aus der Nase. Das schaffe ich. Keinen Ton wird er hören. Die Explosion wird wieder zu Flamme. Ich beruhige mich. Die Lippe schmerzte mich. Ich liege wieder ruhig. Spüre die Flamme, sie ist nicht weg, sie sucht noch immer und sie findet eine weitere Explosion. Nein, nicht so schnell, dass schaffe ich nicht. Mich schüttelt es, das Bett knarrt unter meinen heftigen Bewegungen. Da passiert es. Ich kann es nicht verhindern, ein Ton rollt durch meinen Hals, ich presse den Kopf seitlich in das Kissen, beisse wieder auf die Lippen. Ich unterdrücke ihn, aber ist wohl zu hören. Die Tür fliegt auf. Die Vibration ist weg, die Stimme ist wie ein Peitschenschlag. Ob ich nicht verstehe es was er sagt. Diesmal sind es 10 Schläge, fünf auf jede Brust. Es schmerzt, treibt mir fast Tränen in die Augen, ich schwöre Besserung. Das Spiel beginnt von neuem. Ich weiß nicht wie oft, vergesse die Anzahl der Schläge, die Stufen und Arten der Vibration. Bin ein Gefäß aus Lust und Schmerz, ausgeliefert. Unfähig mich zu kontrollieren um Schmerz zu vermeiden. Will ich ihn? Oh ja.. ich genieße die Schläge, denn er faßt mich an, genieße die 3 Minuten die er bei mir ist. Er weitet die Schläge aus, Nicht nur die Brust auch die Muschi und der Arsch müssen dran glauben. Das halte ich nicht aus. Ich reiße mich zusammen, feiere die Explosionen, still, nur das Bett und Rascheln des Kissens sind noch zu hören, wenn die Explosionen meinen Körper durchzucken. Ich bin körperlos, willenlos, eine Masse der Geilheit, habe diese Welt verlassen, schwebe durch die anderen Sphären. Wie lange soll das noch gehen? Da erlöst er mich, er legt sich zu mir, streichelt mich sanft, küsst mich, gibt mir meinen Körper zurück. Er flüstert mir ins Ohr wie sehr er mich liebt, was für ein braves Stück ich bin, dass ich auf ihn gehört habe. Dann befreit er ein Bein, entfernt das Ei und nimmt mich, sanft. Er befreit mich von dem Verbot der Stimme, jetzt will er es hören. Ich spüre ein Flammenmeer das mein Inneres umspült auf eine große Explosion zusteuert. Ich freue mich, ich genieße es, ich zeige es, ich will es, ich will ihn, ich liebe ihn…

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11 Antworten zu Da lieg ich nun….

  1. darkfantasies69 schreibt:

    Absolut Klasse ! Diese Idee, ehrlich könnte glatt auch von mir stammen. Ich sollte mich mal mit ihm unterhalten 🙂
    Erotik gepaart mit viel Fantasie und Lust……….. besser kann es nicht sein.

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  2. Ivy schreibt:

    Wunderschön geschrieben 🙂

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  3. Slave S. schreibt:

    Super toll geschrieben 🙂

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